Blüte (C. mas)

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Blütenökologie

Über die Befruchtungsverhältnisse der Dirndl liegen unterschiedliche Ergebnisse vor. Besonders in Monokulturen veredelter Sorten sind die Resultate häufig unbefriedigend. Die Blüte sondert bereits kurz nach dem Aufblühen reichlich Nektar ab und ist wegen des lockeren Blütenbaues für Insekten frei zugänglich. Der geringe Befruchtungserfolg liegt möglicherweise bei der schlechten zeitlichen Überlappung der Befruchtungseignung von männlicher und weiblicher Blüte (Dichogamie), sowie dem Vorkommen männlicher Sterilität.<bibref>Friedrichetal:1985</bibref> Über den Einfluss der Insektenbestäubung auf die Art liegt ein Forschungsbericht des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Wien vor.

In der Antike betrachtete man den Nektar des Dirndl als toxisch. Vermutlich geht diese Einschätzung auf den römischen Agrarschriftsteller Plinius d. Älteren zurück.


Zitate

Oeconomische Encyclopädie (1773 - 1858)

Man gibt vor, daß, so lange dieser Baum blühet, keine Bienen ausgesetzt werden sollen, indem der daraus gesammelte Honig den Durchfall verursache. Hr. Gleditsch aber behauptet, daß dieses daher geschehe, weil die Bienen aus diesen Blüthen zu viel Honig einsammelten und gleiche Krankheit von dem allzu starken Honig=Genusse einer jeden andern Pflanze erfolgen könne.<bibref>Kruenitz:1885</bibref>

Histria naturalis (77 n. Chr.)

Auch die Kornelkirsche muß man aus der Nähe der Bienen bringen, denn wenn sie deren Blumen aussaugen, so bekommen sie den Durchfall und sterben. Man heilt sie wieder, wenn man ihnen gestossene Ariesbeeren mit Honig, oder Urin vom Menschen oder Ochsen, oder Granatapfelkörner mit amineischem Wein benetzt vorsetzt.<bibref>Moeller2007</bibref>

Quellen:

<bibreferences/>

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