Stöcke
Ziegenhainer
Wegen der Dauerhaftigkeit des Holzes waren Stöcke aus Dirndlholz durch die Jahrhunderte sehr beliebt. Stöcke aus Ziegenhain, einem kleinen Dorf in der Nähe der Universitätsstadt Jena, waren unter dem Namen Ziegenhainer bei Studenten sehr beliebt. Sie waren als Spazierstöcke ausgeführt, konnten aber auch als Schlagstöcke eingesetzt werden und waren die wichtigsten "Werkzeuge" der Sekundanten bei Degen-Duellen, da man bei unerlaubten Schlägen mit den Dirndlstöcken dazwischentreten konnte und das Hartholz den Klingen der Degen widerstand.
Stenz
Ein Wanderstab für Handwerker auf der Walz war der Stenz. Die charakteristischen, schraubenlinien-artig verdrehten Stöcke konnten auch aus anderen Hölzern hergestellt werden, ein Stenz aus Dirndlholz war allerdings besonders wertvoll.